Zusammenarbeit Soziale Dienste
Die Umfrage unter den Gemeinden zeigte, dass der Personalaufwand je nach Gemeinde zwischen 1 und 6 Stellenprozent pro Klient liegt. Die Mehrheit der Gemeinden bewertet die aktuelle Situation positiv: 11 Gemeinden sind sehr zufrieden, 5 eher zufrieden, während 4 Gemeinden Unzufriedenheit äusserten. Sechs Gemeinden signalisierten zudem Interesse an einer künftigen Anschlusslösung. Als zentrale Herausforderungen wurden der Fachkräftemangel, fehlende Stellvertretungsmöglichkeiten sowie teilweise zu geringe Fallzahlen für eine ausreichende Professionalisierung der Sozialdienste genannt. Zudem wurden Gemeinden mit ausreichenden Kapazitäten sowie Gemeinden mit Handlungsbedarf identifiziert und laufende Gespräche über mögliche Kooperationen vorgestellt.
Die verschiedenen Modelle der interkommunalen Zusammenarbeit, darunter Zweckverbände, Anschlussverträge und Leistungsvereinbarungen wurden analysiert. Beispiele aus der Region zeigen bereits bestehende Formen solcher Kooperationen.
Das weitere Vorgehen des GPVA soll an der nächsten Sitzung vom 22. September 2026 besprochen werden.